115 Kilometer Kabel für schnelleres Internet


Gemeinschaftsprojekt zahlt sich für jenawohnen-Mieter besonders in Corona-Zeiten aus

Die Welt ist Aufgrund der Corona-Pandemie (gezwungenermaßen) mehr daheim. Das ist in Jena nicht anders. Im Zuge dieser “Bleibt-daheim-Mentalität” steigt der Konsum an Videotelefonie im Home-Office, das online Spielen und auch das Schauen von Filmen, Serien und anderen Videos im Internet nimmt zu. Dies führt unweigerlich zu einer höheren Beanspruchung der Datennetze. Beim De-Cix in Frankfurt, dem nach eigenen Angaben größten Internetknotenpunkt der Welt, wurde bereits eine Zunahme der Datenströme um zehn Prozent festgestellt.

Dank eines Gemeinschaftsprojekts zwischen jenawohnen, den Stadtwerken Jena Netze und dem Kabelnetzbetreiber PŸUR (Tele Columbus) ist diese Steigerung des Datenverkehrs problemlos zu bewältigen. Gemeinsam hatten sie zwischen 2016 bis 2019 die technischen Voraussetzungen für schnellere Internetverbindungen für die jenawohnen-Mieter geschaffen.

Stadtwerke Jena Netze einer der größten Glasfaserkabelnetzbetreiber in Jena

Die Stadtwerke hatten mit etwa 115 Kilometern neu verlegtem Kabel rund 700 jenawohnen-Objekte mit modernen Glasfaserkabeln erschlossen. In der Folge steht in rund 12.000 jenawohnen-Wohnungen das moderne Multimedianetz zur Verfügung und ermöglicht es den Mietern Internetverbindungen mit Bandbreiten bis zu 400 Megabit pro Sekunde und ein verbessertes digitales Fernsehangebot zu buchen.

Mit 350 Kilometern Glasfaserkabel, 1.966 Netzknoten und über 2.000 geschalteten Linien mit einer Gesamtlänge von rund 5.000 Kilometern sind die Stadtwerke Jena Netze neben der Telekom der größte Glasfaserkabel­netzbetreiber in Jena. Mit 1&1, Versatel und PŸUR sind zwei große Kommunikationsanbieter Pächter des Stadtwerke-Glasfasernetzes, außerdem die Universität Jena, öffent­liche Einrichtungen sowie die städtischen Schulen und Kitas. Und auch die WLAN­-Standorte für die Stadtwerke­-App MeinJena werden über dieses Glasfasernetz betrieben.


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