Architektur- und Kunstrundgang durch Lobeda


Am 27. September 2019 führen Kunsthistorikerin Doris Weilandt sowie der Architekt und Küstler Martin Maleschka ab 17 Uhr gemeinsam durch Lobeda.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „komplexe Großsiedlung“? Als Neulobeda in 1960er und 1970er Jahren in Plattenbauweise entstand, wurden nicht nur Wohnungen, Kaufhallen und Kindereinrichtungen erbaut. Den Planern dieser schnell wachsenden Siedlung war klar, dass es einer umfassenden künstlerischen Gestaltung bedarf, um Individualität und Identität zu schaffen. Zur Konzeptionsgruppe in Lobeda-West gehörten deshalb nicht nur Architekten, sondern auch Künstler wie Kurt Hanf und Karl-Heinz Appelt sowie Gerhard Löwe und Werner Liebscher als ortsansässige Gestalter. Die zentrale Anlage um den Marktplatz, an der bedeutende Künstler mitgewirkt haben, ist nicht erhalten geblieben. Trotzdem finden sich in beiden Stadtteilen noch viele Beispiele aus dem Bereich baubezogene Kunst und Plastik.

Die Kunsthistorikerin Doris Weilandt und der Architekt Martin Maleschka führen gemeinsam durch Lobeda. Doris Weilandt hat sich in dem Buch „…denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ mit der Plastik im Stadtteil beschäftigt. Martin Maleschka hat im letzen Jahr mit „Baubezogene Kunst DDR - Kunst im öffentlichen Raum 1950 bis 1990“ eine umfangreiche Publikation zu den kulturellen Hinterlassenschaften in Großsiedlungen zwischen Ostsee und Erzgebirge hinterlassen.

Termin: 27. September 2019 um 17 Uhr
Treffpunkt und Organisation: Kreatives Baubüro, Stauffenbergstraße 10 (Innenhof Kaufland), Lobeda-West

Die Führung ist kostenlos.
 


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