Ergebnisse der 5. Mieterbefragung in Lobeda


Seit 2004 führt die jenawohnen GmbH in regelmäßigen Abständen repräsentative Mieterbefragungen durch, um sich über die Zufriedenheit und die Wünsche der Mieter zu informieren. Dafür hat sie in Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Lakemann einen kompetenten Partner gefunden.

Gerade liegen die Ergebnisse der 5. Mieterbefragung in Lobeda vor. Der Fragebogen umfasste nicht nur detaillierte Angaben zur Wohnung, sondern auch zum Wohnhaus und zum Wohnumfeld. Erstmalig wurde auf eine Stichprobe verzichtet, sodass alle Lobedaer Miethaushalte an der Befragung teilnehmen konnten.

Rund 5.800 Fragebögen wurden verschickt. Die Beantwortung war wahlweise auch online möglich, wobei aber über vier Fünftel die Papierversion nutzten. Der Rücklauf war mit 24% im Vergleich zur letzten Befragung von 2017 (38%) geringer. Trotzdem sind die Daten repräsentativ, wenn man die Verteilung der beantworteten Fragebögen anhand der Straßen mit dem Lobedaer Wohnungsbestand vergleicht.

Viele Mieterhaushalte wohnen schon sehr lange in Lobeda. Bei 40 % sind es mehr als 30 Jahre. Über ein Fünftel lebt mehr als 35 Jahre in der jetzigen Wohnung. Über 80 % sind Ein- oder Zweipersonenhaushalte. In zwei Fünfteln der Haushalte leben Personen, die älter sind als 65 Jahre.

Über die letzten 17 Jahre hat sich die Einkommenssituation der Mieterhaushalte in der Gesamtperspektive kontinuierlich verbessert. Dementsprechend sind auch die Ansprüche an das Wohnen gestiegen. Die jenawohnen GmbH reagiert darauf schon lange mit umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. In der Folge ist die Zufriedenheit der Mieter mit ihrer Wohnung seit Beginn der Befragungen kontinuierlich gestiegen. Aktuell sind etwa drei Viertel mit ihrer Wohnung sehr oder ziemlich zufrieden und nur 4 % sind unzufrieden. Die monatlichen Gesamtkosten für die Wohnung halten 60 % für angemessen und 18 % für sehr oder ziemlich günstig.

Detailliert erfragt wurden auch kritische Aussagen zu Wohnung, Wohnumfeld und Stadtteil, um darauf mit weiteren Maßnahmen reagieren zu können. Bei den Mietern haben Ordnung und Sicherheit einen hohen Stellenwert. Diesbezüglich gibt es Nachholbedarf in und um die Häuser, bei der Reinigung von Treppenhäusern und Hauseingängen.

Auch werden Zukunftsperspektiven deutlich, zum Beispiel zur Elektromobilität oder zum Carsharing. E-Bikes und Elektroautos sind momentan noch Ausnahmen, das Carsharing kennen nur 28 %. Das gilt es bekannter zu machen.

jenawohnen hat auch die die 22 % der Mieterhaushalte im Blick, die in den nächsten zwei Jahren zum Beispiel wegen Größe oder Grundriss aus ihrer Wohnung ausziehen möchten. Damit Lobeda weiterhin ein attraktiver Stadtteil für viele verschiedene Bevölkerungsgruppen bleibt, wird versucht, auch Mietern mit Umzugsplänen angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Schließlich zeigt die Mieterbefragung eine hohe Zufriedenheit mit der jenawohnen GmbH. Sehr gute Beurteilungen erzielen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Service-Center. Bestnoten bekommen die Hausmeister. Sie sind fast allen Befragten bekannt, werden als äußerst kompetent und hilfsbereit eingeschätzt.

Gespannt ist man bei der jenawohnen GmbH schon auf die Ergebnisse der Mieterbefragung in Winzerla, die als nächstes in diesem Jahr ansteht.