Hochhaus Schützenhofstraße für den Deutschen Bauherrenpreis nominiert


jenawohnen damit zum wiederholten Mal in der Endrunde um den renommierten Architekturpreis

Schützenhofstraße 91 aus der Luft. © grafiker.org /jenawohnen

Im Zentrum des Wohngebietes Jena-Nord II hat jenawohnen auf einer Fläche in der Schützenhofstraße ein neues, modernes Quartier erbaut und dafür im Vorfeld einen Architekturwettbewerb ausgelobt. Weit sichtbares Wahrzeichen ist das Hochhaus mit elf Wohngeschossen aus den 1960er Jahren. Der Architekturklassiker, der sich an der Formensprache des Bauhauses orientiert, strahlt durch seine helle Fassade mit geschwungenen Balkonen in die Umgebung. Die Außenhaut korrespondiert mit dem 2018 fertig gestellten Wohnensemble „Schützenhof“.

In dem Hochhaus, das in Blockbauweise errichtetet wurde, befanden sich ursprünglich 80 Ein- und Zweiraumwohnungen. Durch Grundrissveränderungen hat jenawohnen das Gebäude dem heutigen Bedarf nach familienfreundlichen Wohnungen angepasst und einen Wohnungsmix aus 31 Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen geschaffen. Ohne in die bestehende Substanz einzugreifen, wurde zudem energetisch saniert und barrierefreie Zugänge geschaffen. Erschlossen wird das Gebäude durch ein großzügiges Foyer. Das gesamte Ensemble „Schützenhof“ wird über das Fernwärmenetz der Stadtwerke versorgt.

Äußerlich legte das Wohnungsunternehmen viel Wert auf die originalgetreue Rekonstruktion der Fassade mit den fein geschwungenen Balkonen, die dem Erscheinungsbild den unverwechselbaren Charakter geben. Auf dem Dach entstand anstelle der Technik-Zentrale eine Wohnung mit großzügiger Dachterrasse.

Für den Deutschen Bauherrenpreis 2022 haben sich insgesamt 187 Projekte beworben. Die Hauptjury hat in einem mehrstufigen Verfahren das Wohnhochhaus in der Schützenhofstraße für den bedeutenden Architekturpreis im Bereich Sanierungen nominiert, was bereits mit einer Anerkennung verbunden ist.

jenawohnen-Geschäftsführer Tobias Wolfrum freut sich über das Ergebnis: „Allein die Nominierung ist bereits eine Auszeichnung. Die Wertschätzung der Jury für die aufwändige Sanierung der Schützenhofstraße 91 für zeitgemäßes, familienfreundlichen Wohnen freut uns sehr.“

Die Preisträger werden zur Preisverleihung am 15. September in Berlin im Rahmen des Bundeskongresses „Nationale Stadtentwicklungspolitik“ bekannt gegeben.

Nicht zum ersten Mal ist jenawohnen im Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis erfolgreich. Die Friedensberg-Terrassen wurden 2018 in der Kategorie „Neue Wohngebiete“ wegen der Vielfalt der Wohnangebote als „beispielhafter Beitrag zum Siedlungsbau“ ausgezeichnet. Bereits 2001 wurden drei von jenawohnen sanierte Punkthochhäuser in der Lobedaer Paul-Schneider-Straße mit dem Architekturpreis ausgezeichnet.