„Wohnen an der Saale“: Planungen gehen in die nächste Phase


Positives Votum vom Stadtrat für das Bebauungsplanverfahren.

© Thomas Müller Ivan Reimann Architekten

Der nächste Schritt ist getan: Für das Bauprojekt „Wohnen an der Saale“ des kommunalen Wohnungsunternehmens jenawohnen kann jetzt der Bebauungsplan erarbeitet werden. Den Einleitungsbeschluss hat der Jenaer Stadtrat in seiner Sitzung am 9. Dezember einstimmig gefasst.

An der Theobald-Renner-Straße in Lobeda-West sollen 150 neue Wohnungen entstehen. Die Wohnungen verteilen sich auf sechs Gebäude mit jeweils fünf Geschossen. Zwanzig Prozent der Wohnungen sollen mietpreisgebundene Sozialwohnungen werden. Darüber hinaus werden Pkw-Stellplätze in einer Tiefgarage entstehen, in denen auch die jetzigen Garagennutzer einen Platz finden können.

„Dieses Projekt ist ein wichtiger Baustein, der uns hilft, weiteren Wohnraum für Familien in Jena zu schaffen. Die Bauarbeiten werden 2023 beginnen, erste Mieter werden ab 2025 einziehen können“, sagt Tobias Wolfrum, Geschäftsführer von jenawohnen.

Würdigung durch die politischen Gremien
Vor dem Stadtrat hatte es bereits jeweils einstimmige Beschlüsse für das Wohnbauvorhaben durch den Ortsteilrat Neulobeda, den Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss und den Baukunstbeirat gegeben. Der Baukunstbeirat hatte die Qualität des Entwurfs besonders gelobt und als „qualitätsvolles, dem Standort angemessenes Ensemble“ gewürdigt.