Bereits zehn Geburten im „neuen“ Geburtshaus in Jena-Nord


Geburtshaus findet neues Domizil bei jenawohnen in der Zitzmannstraße in Jena-Nord: Kennenlernnachmittag am Mittwoch, 11. September ab 14 Uhr.

Johanna Göbel (sitzend) hält ihre kleine Wanda im Arm: Wanda ist eines der ersten Kinder, die in den neuen Räumen des Geburtshauses zur Welt kamen.

Bereits zehn Kinder wurden am neuen Standort des Geburtshauses Jena an der Zitzmannstraße geboren. Der Umzug vom bisherigen Standort in der Innenstadt erfolgte Anfang August. „Bei aller Erfahrung unseres Teams: Die ersten Geburten hier im neuen Geburtshaus waren natürlich was ganz Besonderes. Alle sind sehr glücklich, dass wir nun hier in Jena-Nord ein neues Domizil gefunden haben“, freut sich Julia Teckemeyer, die Geschäftsführerin des Geburtshauses. Am 11. September (Mittwoch) lädt das Geburtshaus nun zu einem Kennenlern-Nachmittag von 14 bis 17 Uhr ein.

Teckemeyer: „Der Umzug war etwas hektisch, aber dann hat alles geklappt.“ Seit rund einem Monat nutzt das Geburtshaus Jena die rund 130 Quadratmeter großen Räume im neuen Schützenhof-Quartier in Jena-Nord als Mieter von jenawohnen „Es ist schön, dass wir gemeinsam einen Standort für das Geburtshaus Jena finden konnten. Die Suche war sehr anspruchsvoll. Nun konnten wir die Fläche ganz speziell auf die Bedürfnisse des Geburtshauses herrichten. Nur ein Beispiel: Die Leitungen und Anschlüsse für eine Geburtswanne zählen eigentlich nicht standardmäßig zu den Ausstattungen unserer Gewerbeflächen“, so Tobias Wolfrum, Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsgesellschaft. Er ist überzeugt: „Das Geburtshaus passt wunderbar in den Stadtteil.“ Über ein Jahr hat die Suche für einen neuen Standort des Geburtshauses gedauert. Neben den Geburten finden in der Zitzmannstraße jetzt auch die Hebammentermine statt und die Verwaltung des Vereins, während die Kurse in der Innenstadt am Teichgraben durchgeführt werden.

„Ein Umzug ist immer eine Umstellung, aber wir fühlen uns hier in jedem Fall wohl. Um uns herum wohnen viele junge Familien. Das passt also. Einmal wurden von den Nachbarn sogar belegte Brote für einen frischgebackenen Vater vorbeigebracht“, so Petra Tremel, Hebamme und Vorstand im Verein. 

Sie dankt allen, die bei der Suche nach einem neuen Standort und beim Umzug mitgeholfen haben: „Viele freiwillige Helfer haben mitangepackt und vor allem die Firma Coriand hat uns enorm unterstützt und den Umzug gespendet. Ohne diese Unterstützung wäre der Umzug sicher nicht so schnell und reibungslos verlaufen“ Übrigens: Ganz ausdrücklich sind die Nachbarn aus der Zitzmannstraße und der Schützenhofstraße herzlich am 11. September eingeladen.

Hintergrund: 1998 wurde das Geburtshaus e.V. gegründet, seitdem wurden durch die Hebammen knapp 2000 Geburtshaus- und Hausgeburten begleitet. 

Durchschnittlich 15 Hebammen zählen zum Teamverbund. Bis Juli konnte das Geburtshaus Räume im Deutschen Optischen Museum nutzen. Aufgrund des Museumsumbaus musste nun ein neuer Standort gefunden werden.


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