Was ist Leichte Sprache?

Leichte Sprache bedeutet zum Beispiel:

Einfache Worte.
Kurze Sätze.
Trennung von langen Wörtern.
Größere Schrift.

Warum ist Leichte Sprache wichtig?

Leichte Sprache können viele Menschen besser verstehen.
Leichte Sprache hilft, selbst zu entscheiden und zu bestimmen.
Wenn Menschen viel verstehen, wissen sie mehr.
Dann können sie besser selbst entscheiden.
Und selbst bestimmen.

Für wen ist Leichte Sprache?

Leichte Sprache hilft vielen Menschen.
Besonders: Menschen mit geistiger Behinderung oder Lern-Behinderung.
Sie kann auch vielen anderen Menschen helfen.

Zum Beispiel:
Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können.
Menschen, die nicht so gut Deutsch können.
Alten Menschen.

Ihre Fragen und unsere Antworten

Häufige Fragen von unseren Mietern

Sie haben eine Frage?
Hier haben wir die häufigsten Fragen beantwortet.
Fragen von unseren Mietern.

Ihre Frage ist nicht dabei?
Dann rufen Sie uns an.
Oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
Oder kommen Sie in unsere Service-Center.
Unsere Mitarbeiter sind gern für Sie da.

1. Vermietung

jenawohnen ist die größte Wohnungs-Gesellschaft in Jena.
Wir vermieten 14.400 Wohnungen:

  • 6.700 in Jena-Lobeda
  • 4.000 in Jena-Stadt
  • 3.400 in Jena-Winzerla
  • 260 in Blanken·hain
  • 24 in Herms·dorf

Bei jenawohnen müssen Sie keine Kaution zahlen.
Kaution.
 

Sie möchten eine Wohnung bei uns mieten?
Dann brauchen wir einige Informationen von Ihnen.
Und einige Unter·lagen.
Dazu haben wir eine Liste geschrieben.
Die Liste finden Sie hier:

Hier klicken: Checkliste für Mietinteressenten

Wir prüfen die Informationen und die Unter·lagen.
Dann machen wir den Miet·vertrag.

2. Betriebskosten

Unser Sicherheits·dienst sorgt für

  • Sicherheit
  • Ordnung
  • Sauberkeit

Sie können den Sicherheits·dienst anrufen.
Der Sicherheits·dienst ist für Sie da.
Zwischen 18.00 Uhr und 04.30 Uhr.
An jedem Tag in der Woche.

Die Telefon·nummer ist:
03641 23 65 850

Darauf achtet der Sicherheits·dienst:

  • Häuser und Wohnungen müssen sicher sein.
  • Alle Mieter müssen die Haus·ordnung einhalten. Und die Ruhe·zeiten.
  • Die Flucht·wege im Haus müssen frei sein. Die Zufahrt für die Feuer·wehr muss frei sein.
  • Das Licht innen und außen muss funktionieren.
  • Fenster und Türen müssen sich verschließen lassen.
  • Kaputte Sachen müssen repariert werden.

Wenn Sie Heiz·kosten sparen möchten:
Dann müssen Sie Ihre Zimmer immer heizen.
Die Temperatur in der Wohnung muss immer gleich sein.

Schlecht:
Ihre Heizung ist den ganzen Tag aus.
Dann wird es kalt in Ihrer Wohnung.
Kalte Zimmer werden langsam warm.
Das kostet viel Heiz·energie.

So stellen Sie die Temperatur ein:
Jede Heizung hat ein Thermostat·ventil.
Das regelt die Temperatur.
Stellen Sie dort eine Temperatur ein.
Am besten ist eine mittlere Temperatur.
Lasen Sie die Temperatur immer gleich.
Dann bleibt die Wohnung warm.
Das kostet wenig Energie.
Das spart Heiz·kosten.

Ein Zimmer soll kühl bleiben?
Machen Sie die Tür zu diesem Zimmer zu.

Heiz·kosten im Monat
Sie zahlen die Heiz·kosten jeden Monat.
Immer den gleichen Geld·betrag.
Sie zahlen das Geld voraus.
Wir schätzen den Geld·betrag.
Weil wir nicht genau wissen:
Wie viel heizen Sie.
Wie viel verbrauchen Sie.

Abrechnung
Die Abrechnung machen wir am Ende vom Jahr.
Dann schauen wir:
So viel haben Sie bezahlt.
So viel haben Sie verbraucht.

Sie haben mehr verbraucht?
Dann müssen Sie noch Geld bezahlen.
Sie müssen nachzahlen.

Sie haben weniger verbraucht?
Dann bekommen Sie Geld zurück.

Heiz·kosten im Jahr
Im Winter heizen Sie viel.
Im Sommer heizen Sie wenig.
Aber Sie zahlen immer das gleiche Geld.
Für die Heiz·kosten.
Im Sommer zahlen Sie zu viel.
Im Winter zahlen Sie zu wenig.
So gleicht sich das Geld aus.
Über das Jahr.

Sie haben Ihre Wohnung erst ab Oktober?
Dann kann sich das Geld nicht ausgleichen.
Dann haben Sie hohe Heiz·kosten.
Dann müssen Sie Geld nachzahlen.

Entsorgen bedeutet: wegbringen.
Das Wegbringen vom Müll kostet Geld.
Dieses Geld heißt Gebühr.
Sie zahlen

  • eine Grund·gebühr
  • eine Gebühr für den Rest-Müll

Sie zahlen die Gebühr an die Stadt Jena.
Weil die Stadt den Müll wegbringt.

Grund·gebühr
Die Grund·gebühr zahlt jeder Einwohner in Jena.
Die Grund·gebühr ist für

  • Papier-Müll
  • Verpackungen aus Plastik, Aluminium oder Weiß·blech
  • Bio-Müll, zum Beispiel Reste vom Essen

Gebühr für den Rest-Müll
Es bleibt aber noch Müll übrig.
Das ist der Rest-Müll.
Der Rest-Müll kommt in die schwarze Tonne.
Wenn die schwarze Tonne voll ist:
Dann leert die Stadt die Tonne aus.
Dafür bezahlen Sie.
Sie bezahlen für jede Leerung von der Tonne.

So können Sie Geld sparen:

  • Trennen Sie Ihren Müll.
  • Papier in die blaue Tonne
  • Plastik, Aluminium oder Weiß·blech in die gelbe Tonne
  • Bio-Müll in die braune Tonne

Dann bleibt wenig Rest-Müll übrig.
Dann bezahlen Sie wenig Gebühr für den Rest-Müll.

Niederschlags·wasser ist Regen·wasser.
Regen·wasser muss in die Kanalisation fließen.
Dort sammelt sich das Ab·wasser.
Die Kanalisation kostet Geld.
Es kostet Geld, das Regen·wasser zu entsorgen.
Deshalb bezahlt man eine Gebühr dafür.

Die Gebühr bezahlt jeder, der ein Grund·stück hat.
Ein Grund·stück, das an die Kanalisation angeschlossen ist.
Auch jenawohnen zahlt die Gebühr.
Die Gebühr legt der Vermieter auf die Mieter um.

So hoch ist die Gebühr:
0,56 Euro im Jahr pro Quadratmeter von dem Grund·stück

Das ist noch wichtig:
Wie ist das Grund·stück?
Zum Beispiel:
Für eine Wiese ist die Gebühr niedriger.

  • Weil das Wasser gut verdunsten kann
  • Weil das Wasser in den Boden fließen kann

Für einen Park·platz ist die Gebühr höher.

  • Auf Asphalt kann das Wasser nicht versickern.
  • Viel Regen·wasser fließt in die Kanäle.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Konto·daten auf.

Sie können uns einen Brief schicken.
Das ist die Adresse:
jenawohnen GmbH
Löbdergraben 19
07743 Jena

Oder Sie können uns eine E-Mail schreiben.
Das ist die Adresse:
post@jenawohnen.de

Oder Sie können uns ein Fax schicken.
Das ist die Fax-Nummer:
03641 884-215

Betriebs·kosten sind die Kosten für Ihre Wohnung.

Zum Beispiel:

  • die Kosten für Strom und Wasser
  • die Kosten für den Hausmeister
  • die Kosten für den Sicherheits·dienst

Die Betriebs·kosten zahlen Sie voraus.

Betriebs·kosten-Abrechnung
Einmal im Jahr bekommen Sie von uns eine Abrechnung.
Das ist eine Liste mit allen Betriebs·kosten.
Dort steht: So viel haben Sie bezahlt.

Sie brauchen die Abrechnung für Ihre Steuer?
Sie haben die neue Abrechnung noch nicht?
Nehmen Sie die Abrechnung vom letzten Jahr.
Sagen Sie dem Finanz·amt:
Ich schicke die neue Abrechnung später.

Zur Garten·pflege gehört zum Beispiel:

  • Rasen·mähen und Düngen
  • Gießen
  • Bäume und Sträucher beschneiden

Diese Arbeit kostet Geld.

Dazu kommen Kosten für Strom und Benzin für den Rasen·mäher.

Die Betriebs·kosten sind in zwei Teile geteilt:

  • kalte Betriebs·kosten, zum Beispiel Kosten für die Garten·pflege
  • warme Betriebs·kosten, das heißt: Kosten für Wärme und Heizung

Abrechnung
Sie zahlen die Betriebs·kosten jeden Monat voraus.
Am Ende vom Jahr machen wir die Abrechnung.
Manchmal ist es so:

  • Sie haben für einen Teil zu viel bezahlt.
    Zum Beispiel für die kalten Betriebs·kosten.
  • Und für den anderen Teil zu wenig.
    Zum Beispiel für die warmen Betriebs·kosten.
    Dann gleicht sich das aus.
    Oder Sie bekommen sogar Geld zurück.

Anpassung von der Voraus·zahlung
Trotzdem passen wir die Voraus·zahlung an.
Das bedeutet:

  • Sie haben für die warmen Betriebs·kosten zu wenig bezahlt?
    Dann müssen Sie dafür mehr voraus·zahlen.
  • Sie haben für die kalten Betriebs·kosten zu wenig bezahlt?
  • Dann müssen Sie dafür mehr voraus·zahlen.

Dann wird Ihre Miete höher.
Weil Sie mehr voraus·zahlen müssen.

Hausmeister und Sicherheits·dienst haben viele Aufgaben.
Hausmeister und Sicherheits·dienst kosten Geld.
30 Prozent von den Kosten bezahlt jenawohnen.
70 Prozent von den Kosten bezahlen die Mieter.

Die Mieter bezahlen zum Beispiel

  • das Kontrollieren von technischen Anlagen
  • das Kontrollieren von der Haus·ordnung

jenawohnen bezahlt zum Beispiel

  • die Kosten für Reparaturen
  • die Kosten für die Verwaltung

2013 haben wir Wärme·mengen-Zähler eingebaut.
Das schreibt das Gesetz vor.
Diese Geräte zählen die Wärme für das warme Wasser.

Das bedeutet:
Sie zählen, wie viel Wärme für das Erhitzen von Wasser gebraucht wird.
Sie zählen sehr genau.
Deshalb können die Kosten für das Warm·wasser höher sein als vorher.

In Ihrer Betriebs·kosten-Abrechnung steht

  • der Kaltwasser·verbrauch
  • der Warmwasser·verbrauch.

Kaltwasser·verbrauch bedeutet:
So viel Wasser haben Sie insgesamt im Jahr verbraucht.
Kaltes Wasser und warmes Wasser zusammen.

Der Warmwasser·verbrauch steht bei den Heiz·kosten.
Warmwasser·verbrauch bedeutet:
So viel Wärme haben Sie verbraucht.
Für das Erhitzen von Wasser.

3. Mieterservice

Sie dürfen in Ihrer Wohnung kleine Tiere haben.
Zum Beispiel:

  • Fische
  • Wellen·sittiche
  • Hamster

Andere Tiere sind nicht erlaubt.

Nicht erlaubt sind zum Beispiel

  • Katzen und Hunde
  • gefährliche Tiere

Gefährliche Tiere stehen in der Wildtier-Gefahren·verordnung.

Wenn Sie einen Hund oder eine Katze möchten:
Dann stellen Sie bitte einen Antrag.
Schreiben Sie uns:
Sie möchten einen Hund.
Oder: Sie möchten eine Katze.
Wir prüfen Ihren Antrag.
Dann entscheiden wir.

Wichtig:
Wenn wir ja sagen:
Dann müssen Sie sich an unsere Vor·schriften halten.
Sonst müssen Sie das Tier wieder abgeben.

Sie können Ihre Miete nicht bezahlen?
Bitte kommen Sie sofort zu uns!
Reden Sie mit unseren Mitarbeitern im Service-Center.
Zusammen finden wir eine Lösung.
Zum Beispiel:
Sie bezahlen einen Teil von der Miete.
Und später den Rest.
Das nennt man Raten·zahlung.

Bei baulichen Veränderungen müssen Sie uns fragen.
Bauliche Veränderungen sind zum Beispiel:

  • neue Fliesen
  • ein neuer Fußboden

Zu solchen Veränderungen müssen wir ja sagen. Wir müssen zustimmen.

Das ist uns wichtig:
Fachleute müssen die Arbeit machen.

Tipp:
Unsere Mitarbeiter von wohnenplus beraten Sie gern!
Wir helfen Ihnen

  • wenn Sie umbauen oder renovieren wollen
  • wenn Sie geeignete Handwerker suchen

Sie möchten ausziehen?
Dann brauchen Sie

  • das Formular Mietaufhebungs·vereinbarung
  • den Mietvertrag

Ein neuer Mieter möchte für Sie einziehen?
Dann braucht der neue Mieter

Die wichtigsten Schritte:

1. Füllen Sie die Formulare aus.
Die Formulare bekommen Sie in unseren Service-Centern.
Unterschreiben Sie die Formulare.
Lassen Sie auch alle anderen Mieter unterschreiben.

2. Machen Sie im Service-Center einen Termin aus.Kommen Sie mit dem neuen Mieter zu uns.Bringen Sie alle Unterlagen mit:

  • Formular Mietaufhebungs·vereinbarung
  • Formular Antrag auf Aufnahme ins Miet·verhältnis
  • Unterlagen von der Check·liste
  • Mietvertrag

Wir prüfen die Formulare und die Unterlagen.
Wenn alles in Ordnung ist, ändern wir den Mietvertrag.

Bitte beachten:
Sie haben Miet·schulden?

Dann müssen Sie zuerst Ihre Miet·schulden bezahlen.
Sonst können wir Sie nicht aus dem Mietvertrag entlassen.

Wir raten Ihnen:
Reden Sie freundlich mit Ihrem Nachbarn.
Bitten Sie den Nachbarn, Rücksicht zu nehmen.
Oft hilft das schon.

Aber vielleicht ändert sich trotzdem nichts.
Oder Sie möchten nicht selbst mit dem Nachbarn reden.
Dann kommen Sie zu uns.
Wir kümmern uns darum.

Wichtig:
Wir müssen wissen

  • An welchem Tag war es laut (Datum)?
  • Wann genau (Uhrzeit)?
  • Was war laut (die Musik, der Fernseher ...)?

Bitte schreiben Sie das für uns auf.
Stört der Lärm auch andere Leute?
Dann lassen Sie diese Leute unterschreiben.
Wir behalten diese Informationen für uns.

Tipp:
Unsere Service-Center sind schon geschlossen?
Dann rufen Sie den Sicherheits·dienst an.
Die Telefon·nummer ist: 03641 884-488.

Sie haben Ihre Wohnung gekündigt?
Dann entscheiden wir selbst:
Wer wird unser neuer Mieter.
Wer wird Ihr Nach·mieter.
Viele Menschen möchten bei uns wohnen.
Deshalb brauchen Sie keinen Nach·mieter zu suchen.

Sie haben schon einen Nach·mieter gefunden?
Weil Sie vielleicht

  • Möbel in der Wohnung lassen wollen
  • eine kürzere Kündigungs·frist möchten?

Wir nehmen Ihre Wünsche gern auf.
Und wir nehmen Ihren Nach·mieter mit in unsere Aus·wahl.
Aber wir entscheiden selbst:
Wer wird unser neuer Mieter.

4. Sonstiges

Nein, das ist bei jenawohnen nicht erlaubt.
Sie dürfen bei uns keine Parabol·antenne anbringen.
Ein anderes Wort dafür ist Satelliten-Antenne.
Das Verbot gilt für alle Mieter von jenawohnen.

Warum ist das verboten?
jenawohnen hat einen Vertrag mit der Tele Columbus GmbH und mit Kabel Deutschland.
Das heißt:
Wir nutzen die Kabel·netze von Tele Columbus und Kabel Deutschland.
Unsere Wohnungen sind an diese Kabel·netze angeschlossen.
Deshalb dürfen Sie keine Satelliten-Antenne benutzen.

Sie möchten mehr Fernseh-Programme haben?
Dann brauchen Sie ein Zusatz·gerät.
Das Gerät heißt Decoder für digitale Kabel·programme.
Das Gerät können Sie kaufen.
Mit dem Gerät bekommen Sie viele zusätzliche Fernseh-Programme.
Über das Kabel·netz.

Sie möchten bei uns eine Wohnung mieten?
Dann müssen Sie einen Fragebogen ausfüllen.
Einen Interessenten-Fragebogen.
In dem Fragebogen machen Sie Angaben über sich.
Das heißt: Sie geben uns Informationen.

Diese Informationen sind falsch?
Dann kann der Vermieter den Mietvertrag anfechten.
Vielleicht müssen Sie dann wieder ausziehen.
Oder der Vermieter kann Sie bei der Polizei anzeigen.
Vielleicht bekommen Sie dann eine Strafe.

Das möchten wir nicht.
Deshalb machen Sie bitte keine falschen Angaben.